Durance-Tal, sanft abfallend

Durance Tal befindet sich im Westen der Haute-Provence, dort wo die Berge mit ihren abgerundeten Hängen wie schöne bewaldete Hügel aussehen. Am Fuße des Lure Berges ist das Tal die Furche einer wichtigen hydraulischen Quelle die von der Durance und ihrem Nebenfluss, die Bléone, überquert wird.. Darüber hinaus ermöglicht der Einfluss des mediterranen Klimas eine fabelhafte Vielfalt an Flora und Fauna. Zwischen 350 und 1400 m Höhe sind die Landschaften voller malerischer Dörfer mit zahlreichen historischen Schätzen. Das Durance Tal verbindet sich definitiv mit einem Szenenwechsel. Autobahn und Bahn verbinden die Metropole Marseille mit den ersten Skistationen der Südalpen.

über schöne Dörfer

Viele Dörfer haben ihren Platz um dem See herum (Château-Arnoux Saint-Auban, L’Escale und Volonne) oder am Ufer der Bléone (Malijai) eingenommen. Andere haben sich am Berghang (Mallefougasse und Peipin) oder an der Schwelle des Luberon (Peyruis und Ganagobie) niedergelassen. Das Dorf les Mées liegt am Fuss der Hochebene von Valensole. All diese Dörfer sind in der Tat typisch für die Haute-Provence mit ihren engen Gassen, ihren Brunnen und alten Waschhäusern die man an jeder Strassenecke findet, oder ihren langgestreckten Stufen, die zu den Glockentürmen und hochgelegenen Kapellen führen.

Vue sur le lac et villages du Val de Durance

Von Dorf zu Dorf sind auch alle Baustile präsent, Zeugen von vielen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten: von der romanischen Kunst (St-Martins Kirche in Volonne) bis zur zeitgenössischen Kunst (Kapelle St-Jean in Château-Arnoux), vom Klassiker Stil (Château de Malijai aus dem 18. Jahrh.) bis zum gotischen Stil (Schloss aus dem 17. Jahrh. in Volonne), vom Renaissancestil (Schloss aus dem 16. Jahrh. in Château-Arnoux) bis zu den Ruinen des Feudalen Schlosses aus dem 12. Jahrh. in Peyruis.

Mutter Natur

Dieses majestätische Tal, in dessen Mulde die von den Bergen herabsteigende Durance fliesst, vereint zweifellos die grosszügigsten Gemeinden der Haute-Provence : Ackerland, Bauernhöfe, Obstgärten und Olivenhaine. Insbesondere der Olivenanbau, der hier wirklich präsent ist, zählt allein in der Gemeinde Les Mées fast 100.000 Olivenbäume ! (In Wirklichkeit ist die Anzahl der Olivenbäume sicherlich wichtiger, aber die genaue Zahl bleibt ein gut gehütetes Geheimnis). Das Überqueren der Felder der produzierenden Mühlen offenbart beeindruckende Landschaften der Weisheit, in denen die Zeit langsamer wird. Hier ist die Olive eine Lebenskunst, die man bis auf unsere Teller beobachten kann. Wenn es um Gastronomie geht, werden Sie diese lokale Grosszügigkeit mit Vergnügen auf den Tischen von allen Restaurants wiederfinden können, von der kleinen Brasserie bis zum Sternekoch La Bonne Etape.

Fabelhafte Reichtümer

La grande porte d'entrée de l'église du Prieuré de Ganagobie

Owohl das Durance Tal ein nährendes Flachland ist, ist es aber auch eine Ebene, die einige der schönsten Natur und Kultur Stätten der Region bietet. Hier sind einige wesentliche Punkte.

Die Priorei von Ganagobie ist ein Zufluchtsort für Frieden und Besinnung. Sie dominiert das Tal der Durance. Ein mit historischen Schätzen übersäter Wanderweg verbindet das Dorf mit der Hochebene : der Weg der Mönche, Wällen, Mühlsteinbrüchen…. Ein kurzer Spaziergang am Ende der Hochebene ermöglicht es die Ruinen des Dorfes Villevieille zu entdecken, das wahrscheinlich aus dem 7. Jahrh. stammt. Es wird angenommen, dass die Hochebene seit prähistorischen Zeiten bewohnt war. Die Kirche aus dem 10. Jahrh. bietet einen Einblick in den Kreuzgang und beherbergt einzigartige mittelalterliche Mosaiken aus dem 12. Jahrh. Die zeitgenössischen Kirchenfenster wurden von Pater Kim En Joong entworfen und die Vorhalle wird von einem prunkvollem Tympanon überragt.

Das Ornithologisches Reservat, das aus drei künstlichen Feuchtgebieten besteht, schützt eine grosse Vielfalt an Vögeln und konzentriert hier mehr als 56% der Arten des Département ! Während des ganzen Jahres können hier nicht weniger als 140 Arten beobachtet werden. Dieser Avifauna Reichtum verbirgt sich im Schilfgewirr, im wilden Flusswald oder in den Kiesbänken der Durance. Einige Arten können jedoch auf den Flächen des Escale See gesehen werden. In diesem Gebiet konzentriert sich nun eine Artenvielfalt, die fast dieselbe ist wie diejenige die in der Camargue gezählt wurde.

Wo immer Sie sich im Durance Tal befinden, sehen Sie die „Pénitents des Mées“. Diese spektakuläre und erstaunliche geologische Erschaffung. Sie erstreckt sich über 100 m Höhe und 1 km Länge. Steile Klippen mit scharfen Gipfeln, es ist eine Legende, die dieser monumentalen Kieselmasse ihren Namen gab. Der Wanderweg, der um sie herum führt, schlängelt sich entlang der Kämme, die einen atemberaubenden Blick auf das Dorf bieten.

Überall Natur

Vue panoramique de paysage avec VTT et cycliste au premier plan

Das Durance Tal verfügt über fast 350 km Wanderwege, die für alle Schwierigkeitsgrade zugänglich sind. Einige sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Zum Beispiel die sehr angenehme Tour du Lac, die L‘Escale, Château-Arnoux und Volonne verbindet. Beim Mountainbiken sind es nicht weniger als 600 km Mountainbike Strecken, darunter 4 nächtliche Routen, ein magisches Gebiet für alle leindenschaftliche Amateure dieser sportlichen Aktivität. Das Durance Tal ist auch der Ankerpunkt für viele MoutainbikeTouren in der Region. Es ist auch ein privilegierter Ort für Reiten, Orientierungslaufkurse oder sogar zum angeln.

Dieses ländliche Tal mit seinem milden und sonnigen Klima ist die natürliche Strecke vieler historischer Routen wie die berühmte Napoleonstrasse (RN85 und GR406), dem Jakobs und Rom Weg (GR653), aber auch die Lavendelroute die zur Hochebene von Valensole und zum Verdon führt.

Sonniger Kulissenwechsel

Deux cylistes en balade sur le plateau de la Cole pour découvrir la ferme photovoltaïque

Ausserhalb der Sicht und versteckt durch die Barriere der Büsser des Mées befindet sich die Hochebene de la Colle, die über eine kleine hügelige Strasse hinter dem Dorf erreichbar ist. Dort oben wurde seit den 2010er Jahren einer der grössten Photovoltaikparks in Frankreich gebaut. Tatsächlich wurde der Standort aufgrund dieser natürlichen Eigenschaften ausgewählt : guter Sonnenschein und konstante Belüftung. Diese Bedingungen ermöglichen einen dauerhaften Gesamtertrag, der weit über dem nationalen Durchschnitt liegt. Somit produziert der Standort über 100 Megawatt und kann den Bedarf von 250.000 Einwohnern decken ! Der Strom wird geleitet und dann an weiter südlich gelegene Grossstädte verteilt. Diese Leistung macht dieses Gebiet zu einem Meister in Bezug auf nachhaltige Entwicklung.

Schliesslich bietet das Durance Tal nicht nur „Natur“ Ausflüge an. Auf der kulturellen Seite bietet das Durance Theater eine kulturelle Saison, die aus Konzerten, Spektakel und multidisziplinären Ateliers für alle Altersgruppen besteht.