Der Verdon

Im Süden der Haute-Provence ist das Gebiet des Verdon ein Mythos ! Ein Name, der verzaubert, gleichbedeutend mit türkisfarbener Weite, bunten Segeln, beeindruckenden Schluchten und Düfte der Provence.

Die Landschaft des Verdon wurde vor fünf Millionen Jahren von einem turbulenten Strom geschmiedet der entschlossen war, sich durch die trockenen Hochebenen der Haute-Provence einen Weg zu gründen, zwischen den Alpen der Haute-Provence und dem Var, zwischen den Alpen und den Mittelmeer Umgebungen. Dieser Ort mit seinem steilen Relief, die aus dem Schock der vulkanischen Kräfte der Erde und dem Rückzug des Mittelmeers entstanden ist, ist Heute für seine tiefen Schluchten bekannt. Der Verdon, einzigartige Landschaft in Europa, hat sein Bett über viele Kilometer gegraben.

Der Verdon besitzt einen grossen See : Der See von Sainte-Croix, eine türkisfarbene Fläche von 2200 Hektar mit ruhigen Wasser, die dort liegt wie ein grosser Spiegel des Himmels auf einer Seite, und eine untergetauchtes landwirtschaftliches Tal auf der anderen….. Der Wasserkraftwerkdamm wurde 1974 gebaut. Im Zentrum einer erhaltenen und wunderschönen Landschaft kann man dort Wasseraktivitäten das ganze Jahr über praktizieren, und sie mit schönen Entdeckungen wie ein Besuch von einem Faïence Atelier in Moustiers ergänzen.

Der Grand Canyon des Verdon, „ein Berg auf dem Kopf stehend,“ hat lange Zeit Angst eingeflösst. Nur unerschrockene Buchsbaumsammler wagten sich in die grüne Dunkelheit, die zwischen den beiden hohen Felswänden von den Aussichtspunkten aus zu sehen ist. Einige von ihnen befinden sich mehr als 700 m über dem Fluss. Heute sind Kletterer den Sammlern gefolgt und Wanderer nehmen die 1905 von Isidore Blanc und Edouard-Alfred Martel eröffneten Routen, um sich dem von Dämmen domestizierten Fluss zu nähern. Dort oben, im hellem Licht, unter dem majestätischem Gleiten der Geier, die zwischen 1999 und 2005 hier wieder eingeführt wurden, sind die 7 Dörfer der Schluchten die Wächter dieses grossen Mineralgeschütztem Denkmal. Von ihren Beobachtungsposten aus, aber mit vorsichtigem Abstand, sind die Bilder am schönsten. Nehmen Sie die „Route des Crêtes“ und geniessen Sie die beeindruckende Aussicht die von den 13 Beobachtungsposten entlang der Route angeboten wird. Mit den Wanderführern kann man die erstaunlichsten Begegnungen mit Mineralien oder Pflanzen, mit der Geschichte oder dem Erbgut erleben.

Die Hochebene von Valensole, ein riesiges Meer von Kieselsteinen auf einer Schichte von mehreren hundert Meter Höhe, ist das Königreich von Hartweizen und Lavandin (eine Mischung aus zwei Arten von Lavendel). Lavendelblau und Gold zu Beginn des Sommers, Rot und Grau im Herzen des Winters, ihre Farben folgen den Jahreszeiten. Die geometrische Ausrichtung der Plantagen, die von Mandelbäumen hervorgehoben Felder und die vor dem Mistral geschützten Dörfer der Täler bilden eine Art französischer Garten, der sich, so weit das Auge reicht, erstreckt. Diese Landschaft, eine der auffälligsten in der Provence, verdankt ihre Schönheit dem Werk des Menschen.

Diese Landschaft, mit ihrer so reichen und zerbrechlichen Artenvielfalt wird durch den regionalen Naturschtzpark des Verdon geschützt.

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